Ostseeakademie Travemunde
 
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Die Ostsee-Akademie im Pommern-Zentrum

Vortrag
 
 
Sie bietet seit jeher Raum und Rahmen für Seminare, Begegnungen und Exkursionen mit dem Ziel der Verständigung und des Dialogs mit unseren östlichen Nachbarn. Die Teilnehmer sollen die allen Ostseeanrainern gemeinsame Kultur erfahren. Ob es sich um von der Akademie gestaltete Angebote oder Vorhaben anderer Veranstalter handelt – alle haben als gemeinsamen Hintergrund die Zielsetzung des Statuts der Ostsee-Akademie, das seit der Gründung des Hauses Grundlage und Leitlinie erfolgreicher Arbeit war und ist.

   
 

Am Dienstag, dem 29. Juni 2010 in Celle
Mächtig verlockend – Frauen der Welfen
Eine Tagesexkursion nach Celle

… unter diesem Motto, das viele Antworten eröffnet, stellt eine große Sonderausstellung des Residenzmuseums das Leben zweier Frauen vom Celler Welfenhof vor: Eléonore Desmier d’Olbreuse (1639–1722), Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg und ihre Tochter Sophie Dorothea (1666–1726) Kurprinzessin von Hannover. Eine hugenottische Landadelige, die an der Seite des Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg lebte, dort einen vielgeneideten Aufstieg zur Herzogin von Celle machte und der Residenz zu beeindruckender Blüte verhalf. Und eine auf dem Heiratsmarkt des europäischen Hochadels begehrte Prinzessin, die sich den höfischen Regeln widersetzte und mit der Königsmarck-Affäre einen politischen Vorfall europäischer Dimension auslöste. Ihre direkten Nachfahren sitzen noch heute auf europäischen Königsthronen. Neben der interessanten Geschichte der beiden Damen wollen wir die Residenz der Herzöge von Braunschweig–Lüneburg entdecken und das älteste heute noch existierende Fürstenhaus Europas kennenlernen: die Welfen. Fast drei Jahrhunderte lang war Celle ständige Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und somit Regierungssitz des bedeutendsten welfischen Fürstentums.

Rüdiger
10. bis 16. August 2010 in Travemünde
Die Chorakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals
zu Gast in der Ostsee-Akademie

Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) geht ins Jubiläumsjahr: Am 10. Juli 2010 beginnt die 25. Saison. Sieben Wochen lang werden wieder Herrenhäuser, Scheunen und Kirchen, aber auch ungewöhnliche Orte wie Flughafen- oder Industriehallen die Kulisse für Konzerte und Musikfeste bilden. Wie immer werden internationale Stars in den Konzertsälen des Nordens zu Gast sein. Der Länderschwerpunkt 2010 heißt Polen - passend zum Chopin-Jahr. Konzerte finden in der Akademie nicht statt, da sie als Vorbereitungsort für die Auftritte überall im Land genutzt wird. Informieren Sie sich, wo Sie „Polen im Puls“ erleben dürfen!
20. bis 22. August 2010 in Travemünde
Lange Schatten von Versailles
Ein gemeinsames Seminar der Landsmannschaft Westpreußen und des Bundes der Danziger zur Kultur und Geschichte Danzigs und Westpreußens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Behandelt werden insbesondere die Vierteilung Westpreußens in den Verhandlungen von Versailles, die Abstimmungen in Westpreußen und die Bildung des Staates Freie Stadt Danzig. Die vielfältigen Probleme der Landwirtschaft erfahren eine eigene Behandlung. Aus Anlaß der 100. Wiederkehr des Geburtstages von Martin Damß sollen Leben und Wirken des Dichters aus Danzig besonders gewürdigt werden. Gäste sind sehr herzlich willkommen.
Kämpfert
3. bis 5. September 2010 in Travemünde
Tag der Danziger
Eine Veranstaltung des Bundes der Danziger e.V.

Der „Tag der Danziger“ ist das große Treffen der deutschen Danziger, die 1945 ihre Heimat verlassen mussten. Danziger, die heute in der Bundesrepublik Deutschland oder auch in allen Teilen der Welt leben, treffen sie sich an diesen beiden Tagen mit ihren Familienangehörigen, Verwandten und Freunden im Pommern-Zentrum. Neben dem Austausch von Erinnerungen werden auch Vorträge und kulturelle Veranstaltungen angeboten.

28. September bis 3. Oktober 2010 in Travemünde
Kalligraphie

Jedes handgeschriebene Wort ist ein kleines Abbild der menschlichen Seele und auch ein Körnchen Kultur. Eine Kultur, die wir in unserer Kalligraphie-Werkstatt pflegen wollen. Die Kalligraphie ist ein Weg, der die Konzentration fördert, uns auch der eigenen Mitte wieder gewahr zu werden: Sie ist Meditation. Aus der Mitte schöpfen wir neue Kraft. Schreibend erfahren wir Chaos und Struktur, Dunkles und Helles als Gestaltungsprinzipien und als wichtigste Bestandteile menschlicher Existenz. Die Schriftbilder können uns Aufschluss darüber geben, was uns bedrückt oder Erleichterung verschafft. Mit Belastungen gelassener umzugehen könnte ein Ziel dieses Prozesses sein. Gleichzeitig erfahren wir von der Bedeutung der Schrift als einer der wichtigsten Erfindungen der Menschheit, denn durch sie ist alles Wissen über Kultur und mehr weitergegeben worden.
Wittschnigg  
4. bis 7. Oktober 2010 in Travemünde
Travemünder Aquarellmaltage

Diese Aquarellmaltage wenden sich wiederum an Interessierte, die eine reduzierte Malweise kennenlernen möchten und die Lust haben, mit Farbe und Pinsel umzugehen und immer wieder fasziniert sein möchten von den Motiven, die entstehen. Es geht aber auch um das Entdecken der eigenen Fähigkeiten und der eigenen Kreativität. Das Seminar ist auch besonders für Einsteiger in die Aquarell-Malerei geeignet.
Kiesow 
Am Dienstag, dem 5. Oktober 2010
Glückstadt, das „Florenz an der Unterelbe“ – eine Tagesexkursion

Glückstadt, oft liebevoll das „Florenz an der Unterelbe“ genannt mit seinem historischen Stadtkern, angelegt nach dem Ideal der italienischen Renaissancestadt, ist sehenswert: "Dat schall glücken un dat mutt glücken, un denn schall se ok Glückstadt heten!" Diese Worte soll Christian IV., König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein, gesprochen haben, als er sich entschloss, in der Wildnis an der Rhinmündung eine Festungs- und Hafenstadt errichten zu lassen.
Glückstadt sollte Ausgangspunkt der Aktivitäten des Dänenkönigs in Norddeutschland sein und wirtschaftspolitisch die Rolle Hamburgs im Handel an der Niederelbe übernehmen. Dies ist zwar nicht gelungen, aber das Kleinod an der Elbe begeistert: Der malerische Markt mit seinen Radialstraßen und dem ersten nachreformatorischen Kirchenbau in Schleswig-Holstein - da man noch nicht so genau wusste wie man lutherische Kirchen in Abgrenzung zu katholischen Kirchen baut, entstand übrigens eine Kirche mit katholischem Grundriss -, die Adelspalais oder auch das in niederländischer Renaissance errichtete Rathaus und der wiederentstandene Marktfleth werden genauso unser Ziel sein, wie das Dethlefsenmuseum im Brokdorffpalais.
Rüdiger  
8. bis 10. Oktober 2010 in Travemünde
Bundeskulturtagung

Eine Begegnung der ehrenamtlichen Kulturreferenten der Pommerschen Landsmannschaft
Saenger   
14. vom 18. Oktober 2010 in Travemünde
Wege der Verständigung zwischen Deutschen und Polen

Verständigungspolitische Tagung des Pommerschen Kreis- und Städtetages mit einem Seminartag in Külz-Kulice und deutsch-polnischen Begegnungen in Jastrow, Flatow und Schneidemühl. Gemeinsame Busreise ab Pommern-Zentrum, Lübeck-Travemünde.
Schlegel   
Am 4. November 2010 in Kiel
Max Pechstein Retrospektive

Der in Zwickau geborene Max Pechstein (1881 bis 1955) gehört zu den erfolgreichsten Vertretern des deutschen Expressionismus. 1921 entdeckt er die Gegend um den Lebasee in Pommern mit der Lontzkedüne, 1922/23 dann den westlich gelegenen Garder See. Er macht diese Natur und die in ihr arbeitenden Menschen zu Gegenständen seiner Bilder. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen hält er zeit seines Lebens seinen großen Vorbildern die Treue: Er sucht um Rat bei Vincent van Gogh oder auch Edvard Munch. In diesem Jahr erscheint das erste vollständige und wissenschaftliche Werkverzeichnis der Ölgemälde Pechsteins. Die Kunsthalle zu Kiel nimmt dies zum Anlass, eine umfassende Retrospektive zu präsentieren: Neben etwa 80 Gemälden werden selten gezeigte Aquarelle, Zeichnungen, Druckgraphiken, Kunsthandwerkliches und dokumentarisches Material gezeigt.
Rüdiger    
5. bis 7. November 2010 in Travemünde
Hohenzollern und Osmanen zwischen Kolonialpolitik und Kulturaustausch – ein Seminar zur Geschichte Preußens

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts unterhielten Preußen und das Osmanische Reich diplomatische Beziehungen. Doch wirklich intensiv wurden die Kontakte zwischen Berlin und Konstantinopel erst in der Regierungszeit Kaiser Wilhelms II. Dreimal besuchte der letzte deutsche Kaiser die faszinierende Metropole am Bosporus und seinen Freund Sultan Abdül Hamid II.: 1889, 1898 und 1917. Geschickt verstand es Wilhelm II. politische und wirtschaftliche Interessen bei seinem Engagement im Osmanischen Reich zu verbinden und in Deutschland ein tieferes Interesse für die Türken zu wecken. Doch auch die Osmanen waren an engen Kontakten zu Deutschland interessiert. Der schillernde Sultan Abdül Hamid II. gehörte zu den bedeutendsten Politikern auf der europäischen Bühne und versuchte mithilfe der Deutschen sein auseinanderstrebendes Reich zu bewahren. Noch heute kann man in Istanbul auf Zeichen der deutsch-osmanischen Beziehungen stoßen - der Kaiser-Wilhelm-Brunnen gehört ebenso dazu wie die Deutsche Orientbank oder die einstige Kaiserliche Botschaft, die heute das Generalkonsulat beherbergt. Die Besuche Wilhelms II. sind akribisch dokumentiert, und so kann der interessierte Besucher noch heute, rund einhundertzehn Jahre später, auf den Spuren des Kaiserpaares durch atemberaubende Schlösser, großartige Moscheen und quirlige Basare wandeln. Abgerundet wird die Stadtentdeckung am Goldenen Horn durch Reiseberichte der Zeitgenossen, erstaunliche Musik vom Sultanshof - und stimmungsvolle Bilder...
Rüdiger/Matthée/Weiberg    
Am 13. November 2010 in Travemünde
Kerzel's Ragtime Band – Happy Jazz im Stil der 20er Jahre

Die Art der Jazz-Musik, wie Gerhard Kerzel sie mit seiner ausgewählten, individuellen Besetzung spielt, ist ein besonders Erlebnis. Die Vielseitigkeit der musikalischen Darbietungen überrascht einfach.
gten. Mit diesem traditionsreichen Dampfschiff werden wir den kleinen Teil der Elbe von Brunsbüttel bis Hamburg befahren.
Kerzel  
12. bis 14. November 2010 in Travemünde
Deutsch-polnische Geschichte am Unterlauf der Weichsel – Deutsch-polnische Verständigung am Beispiel von Arbeiten junger Historiker
Eine deutsch-polnische Begegnung der Ostseegesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Copernicus-Vereinigung für Geschichte und Landeskunde Westpreussens e.V.

Die Copernicus-Vereinigung für Geschichte und Landeskunde Westpreußens lädt interessierte junge Menschen - Oberstufenschüler, Studenten, junge Wissenschaftler - zu einem Seminar ein, in dem Möglichkeiten für Arbeits- und Forschungsprojekte besprochen werden sollen sowie Möglichkeiten für Veröffentlichungen unterschiedlicher Art. Natürlich wird auch die Copernicus-Vereinigung und die ehemalige Provinz Westpreußen vorgestellt. Junge Menschen berichten über ihre Arbeiten insbesondere zu zeitgeschichtlichen Themen bei internationaler Beteiligung.

Kämpfert   
Am 7. Dezember 2010 in Hamburg
Marc Chagall. Lebenslinien

Marc Chagall (1887 – 1985)., sicherlich einer der berühmtesten Maler des 20. Jahrhunderts und einer der Hauptvertreter des gegenständlichen Expressionismus hat ein vielseitiges Gesamtwerk hinterlassen: Bibelillustrationen, Gebäude oder auch beeindruckende Glaskunstwerke. Die Ausstellung Marc Chagall. Lebenslinien präsentiert erstmals in Deutschland die Sammlung des Israel Museums in Jerusalem. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie persönliche Erlebnisse und Erfahrungen in Chagalls Kunst Eingang gefunden haben und gliedert sich in mehrere biographische Schwerpunkte. Die Sammlungsbestände des Israel Museums werden für die Präsentation im Bucerius-Forum in Hamburg durch eine gezielte Auswahl von Werken aus deutschen und europäischen Sammlungen ergänzt. Rund 150 Werke repräsentieren die Lebenslinien Chagalls, welche wir nachvollziehen wollen!
Rüdiger   
17. bis 19. Dezember 2010 in Travemünde
Das Erlebte erzählen – Zeitzeugen sind gefragt
Ein Seminar der Ostseegesellschaft e.V.

Je weniger Zeitzeugen es gibt, desto mehr sind sie gefragt – so scheint es. Es ist begrüßenswert, dass die Flucht, Vertreibung und Integration der Vertriebenen immer mehr in das Interesse der Öffentlichkeit tritt und die Betroffenen auch dazu gehört werden. Plötzlich ruft jemand vom Radio an oder eine Lehrerin möchte ihren 16-Jährigen Schülern einen Zeitzeugen präsentieren.
Wer wird ausgewählt, wer kann so berichten, dass es verstanden wird?
Aufgrund der regen Nachfrage wollen wir uns auf diesem Seminar darauf vorbereiten, indem wir Anfragen sichten, Zeugen suchen und innerlich darauf vorbereiten, was beachtet werden sollte. Nicht immer sind die Zuhörer wohlwollend, aber immer kann ein Zeitzeuge/eine Zeitzeugin die wahre Geschichte vermitteln. Diese Chance sollten wir nutzen und uns optimal vorbereiten durch dieses Seminar. Folgeseminare sind geplant.
Dreher  

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

18. bis 19. August 2010 in Greifswald
„Nun ging ich auf Greifswald zu....“,

so der Beginn des Berichtes des Scholaren Ulrich von Hutten, als er für kurze Zeit im Jahr 1509 an die Greifswalder Universität kommt, deren Gründerjahre jedoch von einer schrecklichen Tat gleich zu Beginn gekennzeichnet waren: In der Silvesternacht 1462 erschüttert ein Mord Greifswald: Der Bürgermeister und Juraprofessor Heinrich Rubenow (gestorben 1462) wurde mit einer Axt erschlagen. Nur wenige Jahre zuvor hatte Rubenow gemeinsam mit dem Camminer Bischof Henning Iven und Herzog Wartislaw IX. die Universität auf den Weg gebracht, die 1456 den päpstlichen Segen erhalten hatte und deren Rektor er 1456 und 1459 war. Doch der Grundstein zum Blühen der Alma Mater Gryphiswaldensis, der zweitältesten Universität im Ostseeraum, war gelegt. Im Jahr 2006 feierte die Ernst-Moritz-Arndt-Universität ihren 550. Geburtstag. Wir wollen uns über die Geschichte dieser Hochschule informieren.
Dahlenburg/Rüdiger    
22. bis 27. August 2010 in Pommern
Begegnungen mit Land und Leuten in Pommern

13. PKST-Sommertagung in Varzin mit Vorträgen über Otto von Bismarck. Exkursionen "Auf den Spuren Otto von Bismarcks im Kreis Rummelsburg", nach Rügenwalde, Köslin mit Andacht in der Gertrauden-Kapelle und zur Ostsee nach Rügenwaldermünde und Großmöllen. Gemeinsame Busreise ab Pommern-Zentrum, Lübeck-Travemünde.
Schlegel   
27. August bis 1. September 2010 in Pommern
Die Leba – eine pommersche Flussgeschichte

Der östlichste der pommerschen Küstenflüsse entspringt bei Miechuczyn unweit Karthaus und des Radaunen-Sees in Westpreußen und mündet nach einer guten Strecke bei Leba in Pommern in die Ostsee. Ein kurvenreicher und historisch wertvoller Weg. Wir werden die Leba von der Quelle bis zur Mündung begleiten! Werden Karthaus und den Radaunensee besuchen, in das „Blaue Ländchen“ nach Lauenburg und natürlich nach Leba reisen, dabei jedoch niemals den „Leitfaden“ dieser Reise, eben die Leba, aus dem Auge verlieren.
Rüdiger 
7. September 2010 in Pommern
Geburt der Romantik in Pommern

Am 4. Oktober 1808 formuliert Caspar David Friedrich (1774-1840) einen sorgenvollen Brief an seinen Malerkollegen Philipp Otto Runge (1777-1810): "Es thut mir leid um unsern Klinkowström, dass er jetzt auf Irrwegen ist, und da die Kunst zu finden glaubt, wo höchstens nur die Künsteley zu Hause seyn kann. Die Kunst mag ein Spiel seyn, aber sie ist ein ernstes Spiel; wer sie da zu finden glaubt, wo K. sie zu finden gedenkt, der hält sie für Puppenspiel!" Will Klinkowström sich doch nach Paris aufmachen. Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge gehören zweifellos zu den Protagonisten der deutschen Romantik. Weniger bekannt ist, dass beide wie auch ihr Malerfreund Klinkowström aus Pommern stammen. Erstmals wird dieser Aspekt in einer Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum beleuchtet werden. Anlass der Schau ist der 200. Todestag Runges, der 1777 in Wolgast zur Welt kam. Es wird die größte Ausstellung des Museums sein.

Rüdiger 
9. bis 12. September 2010 in Pommern
XI. Pommersche Herbstwanderung: Das Stettiner Haff

Mit einer Wasserfläche, die größer ist als der Bodensee, gehört das Stettiner Haff nicht nur zu den schönsten Segelrevieren in Deutschland, sondern es ist auch eine mehr als reizvolle Landschaft, die das Haff umgibt: Die Binnendünen in Altwarp werden wir genauso erwandern, wie uns das Revier des Seeadlers oder auch der Kranichzug begeistern wird.
Rinkens / Rüdiger   
16. bis 19. September 2010 in Danzig
Societas Physicae Experimentalis
Danzig in Europa – Europa in Danzig

Zehnte deutsch-polnische Begegnung zu Wissenschaft und Kultur im zusammenwachsenden Europa der Danziger Naturforschenden Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Gda?skie Towarzystwo Naukowe
Die zehnte deutsch-polnische Begegnung zu Wissenschaft und Kultur im zusammenwachsenden Europa findet in diesem Jahr turnusmäßig wieder in Danzig statt gemeinsam mit der dortigen polnischen Wissenschaftlichen Gesellschaft. In den Vorträgen wird die Danziger Stadtgeschichte und die gegenwärtige Situation behandelt, dazu Themen aus den Naturwissenschaften und aus der Danzig-Literatur. Abschluß und Höhepunkt ist eine Bus-Exkursion in das Danziger Werder unter Leitung eines deutschen und eines polnischen Geographen. Tagungshaus ist wieder das neue Rathaus (das alte Völkerbundspalais). Alle Vorträge werden simultan in die deutsche bzw. in die polnische Sprache übersetzt.
Gornig et al.    
23. bis 26. September 2009 in Pommern
Stettin – Die alte Hauptstadt der Provinz Pommern
Jahrestagung der GESELLSCHAFT FÜR POMMERSCHE GESCHICHTE, ALTERTUMSKUNDE UND KUNST e.V. in Stettin
Biewer   
22. September bis 1. Oktober 2010 vor Ort
Burgen – Ritterorden – stolze Städte: Eine herbstliche Fahrt nach West- und Ostpreußen
Die Reise ist bereits ausgebucht.

Von Travemünde aus werden wir in die in Europa wohl einzigartige Burgenlandschaft West- und Ostpreußens aufbrechen. Es locken uns nicht nur die prominenten Bauten wie die Marienburg oder das Ensemble in Rhein, sondern auch die kleineren Anlagen, eingebettet in die naturschöne Landschaft, die sich herbstlich zu schmücken beginnt. Besuchen werden wir auch Zeugnisse der Adelskultur und andere Kleinode, die an unseren Wegen liegen werden.
Piepenbrink/Rüdiger   
26. bis 30. Oktober 2010 in Pommern
Die Kultur der Zisterzienser in Kolbatz
Vor 800 Jahren begann der Bau des Klosters Kolbatz.

Kolbatz war das dritte Kloster innerhalb der späteren Provinz Pommern und das erste rechts der Oder. Die Gegend, in der es gegründet wurde, entsprach den Bedingungen, die sich der Orden für seine Niederlassungen wünschte: Land, das nach Bearbeitung rief, abseits größerer Orte und umgeben von Wasser und Sumpf. Die Mönche in Kolbatz haben ihre Aufgabe meisterlich erfüllt: Der „Pyritzer Weizacker“ sollte zum Begriff werden. Mit der Kultivierung des Landes vollzog sich auch die Christianisierung der meist wendischen Bevölkerung: Zwar waren die Zisterzienser keine Missionare, ja, auch keine Pfarrer, durch ihre Arbeit und Haltung haben sie für die Verbreitung des christlichen Glaubens jedoch häufig mehr bewirkt als manche Missionsprediger. Folgen wir nun dem Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, so begannen die Mönche der Zisterzienser 1210 mit dem Bau der steinernen Klosteranlage in Kolbatz. Rasch sollte sich ein bedeutendes Kultur- und Kolonisationszentrum entwickeln, welchem wir nachspüren wollen!
Kämper/Rüdiger    
16. bis 18 November 2010 in Greifswald
"Zur kulturellen Breitenarbeit der Heimatkreise"
Kulturtagung des Pommerschen Kreis- und Städtetages in Greifswald

Neben anderen kulturellen Themen werden wir im Pommerschen Landesmuseum die Ausstellungen "Geburt der Romantik" und "Pommern von 1600 bis 1900" besuchen. Geplant ist die Kulturtagung mit der gemeinsamen Busreise ab Pommern-Zentrum in Lübeck-Travemünde.
Schlegel   
26. bis 29. November 2010 im Erzgebirge
Licht der Weihnacht im Erzgebirge
In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Kulturreisen

In Chemnitz werden wir die großartige Sammlung „Gothische Skulpturen in Sachsen“ besuchen und in Aue den Start der Adventszeit mit dem „Anschieben der Pyramide“ erleben. In der Schauwerkstatt von Wendt & Kühn in Grünhainchen soll ein Blick auf „die kleinen Engel im Rampenlicht“ geworfen werden. Weitere Stationen unserer Reise werden die St.-Wolfgangs-Kirche mit dem Cranach-Altar in Schneeberg; die Trinitatiskirche zu Carlsfeld mit einem Orgel- und Trompetenkonzert oder auch der Gottesdienstbesuch in der prächtigen, weihnachtlichen St. Annen Kirche in Annaberg/Buchholz sein, wo die größte Sammlung erzgebirgischer Volkskunst (eröffnet 2010) sicherlich ein großes Erlebnis ist. Die Rückreise unterbrechen wir dann in Zwickau zu Ehren des 200-jährigen Geburtstages von Robert Schumann. In seinem Geburtshaus hören wir ein Vorspiel auf historischen Instrumenten.
von Arnswaldt/Kühnemann   
2. bis 5. Dezember 2010 in Sachsen
Meißen – Dresden – Pirna

Wir besuchen die Porzellan-Jubiläumsausstellung und verwöhnen uns mit der „Speise der Götter“ serviert im Meissner Porzellan. Weihnachtliche Stimmung erleben wir auf dem Meissner Weihnachtsmarkt. Stadtführung in Meißen mit Burg und Dom. Wir besuchen das traditionelle, stilvolle Restaurant „Vincenz Richter“. In Dresden besichtigen wir die prächtigen Sammlungen osmanischer Kulturgüter im Schloss (neu!), in der Frauenkirche hören wir ein Orgelvorspiel und haben Freizeit. In Pirna besichtigen wir die Stadt, von der Canaletto mehr Bilder gemalt hat als von Dresden. In der St. Marien Kirche erleben wir die Bläserweihnacht mit Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble.
von Arnswaldt/Kühnemann